unsere geschichte

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FRISTADS

Der Firmengründer von Fristads, John Magnuson, eröffnete 1925 im kleinen Dorf Fristad eine Fertigungsstätte für Arbeitskleidung. In einer Zeit, in der die Industrialisierung einen gewaltigen Boom erlebte und es in Schweden noch überhaupt keine Arbeitskleidung gab, hatte Magnuson das Potenzial dieses unerschlossenen Marktes erkannt. Als sich dann seine Pläne zerschlugen, Kleidung aus Amerika zu importieren, kam Magnuson die Idee, diese selbst zu fertigen. Im Jahr 1929 war Magnusons Firma das erste Unternehmen in Schweden, das Jeans herstellte. Er schuf eine komplette Kollektion aus Latzhosen, Bundhosen, Overalls, Hemden und Kitteln. Diese Arbeitskleidung wurde von Dockarbeitern, Maurern, Zimmerleuten, Malern und vielen anderen Handwerkern und Arbeitern getragen.

Die Designarbeit wurde firmenintern erledigt. Es wurden geschickte Näherinnen von den Bauernhöfen der Umgebung angestellt. So konnten rasch tausende Kleidungsstücke gefertigt und in ganz Schweden verkauft werden. Innerhalb kürzester Zeit war die Nachfrage so groß, dass die Produktion kaum noch Schritt halten konnte. Deshalb kaufte Fristads eine weitere Fabrik, Niederlassungen in anderen Städten sowie eine eigene Weberei. Der technische Fortschritt in der Branche sorgte auch für Innovationen beim Design von Fristads. Mit den Jahrzehnten entwickelte sich die Kollektion von Fristads immer weiter, und Ende des 20. Jahrhunderts hatte sich das Unternehmen als größter Arbeitskleidungshersteller Schwedens etabliert.

KANSAS

Den Grundstein der Marke Kansas legte Poul Larsen im Jahr 1952 mit der Fertigung von Kansas Arbeitskleidung in einer Fabrik, die bereits seit 1920 für ihre fairen Arbeitsbedingungen und ihren modernen Umgang mit Arbeitern bekannt war. Auf diesem soliden Fundament nahm die Erfolgsgeschichte von Kansas ihren Lauf. Die Arbeitskleidung, die Larsen fertigen ließ, orientierte sich am Arbeiter und hatte Stil – in der damaligen Zeit ein absolutes Novum.

Der Umsatz wurde in den folgenden beiden Jahrzehnten kontinuierlich gesteigert. Der Name Kansas etablierte sich als Inbegriff für hochwertige Berufsbekleidung. Nachdem das Unternehmensgelände in den 70er Jahren dem Platzbedarf nicht mehr entsprach, zog Poul Larsen mit seinen Mitarbeitern in eine neu errichtete Fabrik in Odense um, nicht weit vom heutigen Firmensitz von Kansas entfernt. Seither hat Kansas die Marke Stein für Stein weiter aufgebaut, schwierige Herausforderungen gemeistert und kontinuierlich sein Geschäftsmodell perfektioniert, das die Grundlage für den heutigen Erfolg der Marke bildet. Als sich die Situation nach dem Tod von Poul Larsen im Jahr 1972 und im Zuge einer Wirtschaftskrise in Dänemark drastisch verschlechterte, war auch Kansas zu Einschnitten gezwungen. Es folgten finanzielle Schwierigkeiten, Kunden gingen verloren. Doch es entstand auch ein neues Wir-Gefühl. Unter den widrigen Umständen erwies sich das Unternehmen als ebenso unverwüstlich und zäh wie die Arbeiter, die es einkleidete.

Sein solides Fundament und eine starke Markenpräsenz haben Kansas schließlich das Überleben gesichert. Die Mitarbeiter von Kansas entwickelten eine erfolgreiche Strategie, die mit der Zeit ging, und sorgten dafür, dass Kansas gestärkt aus der Krise hervorging. Nur so konnte Kansas 1984 ein glänzendes Debüt als börsennotiertes Unternehmen feiern, international expandieren und den Weg für einen Zusammenschluss ebnen, aus dem die heutige Fristads Kansas Group hervorging.

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FRISTADS KANSAS HEUTE

2003 änderte der Konzern hinter Fristads und Kansas seinen Namen in Kwintet und wurde 2005 von den Investmentbankern Industrie Kapital übernommen. Dieser Schritt mündete schließlich im Schulterschluss von Fristads und Kansas und der Bildung einer einzigen, starken Marke: Fristads Kansas. Diese neue Marke verfügt über das europaweit umfangreichste Angebot an hochwertiger Berufsbekleidung und führt die stolze Tradition, die von Fristads und Kansas im letzten Jahrhundert begründet wurde, erfolgreich weiter.