Reinraum bekleidung

UNSERE ARBEITSBEKLEIDUNG IST DER „FILTER“, DER DIE UMGEBUNG SCHÜTZT

Die Menschen sind die größte Partikelquelle in einem Reinraum. Je nachdem, wie viel sich der menschliche Körper bewegt, gibt er zwischen 100.000 und mehreren 10 Millionen Partikeln in der Minute an die Umgebung ab. Arbeitskleidung in einem Reinraum sollte als Filter wirken, der die abgegebenen Partikel nicht nach außen lässt. Unsere Kleidung für Reinräume erfüllt alle Ansprüche und bietet den Personen in Reinräumen und anderen kontrollierten Umgebungen wie z.B. Fahrzeuglackieranlagen höchsten Komfort.   
garments fot cleanroom to protect your surrondings

WAS IST EIN REINRAUM?

Reinräume sind spezielle Umgebungen, in denen Verunreinigungen durch luftgetragene Partikel wie Staub, Luftkeime, Aerosole (Gas mit Festkörpergehalt) und chemische Dämpfe kontinuierlich überwacht und reguliert werden. Die Festlegung des Kontaminationslevels erfolgt je nach Anzahl vorhandener Partikel mit einer Größe von mehr als 0,5 Mikrometern (abgekürzt µm = entspricht dem Millionstel eines Meters) pro Kubikmeter Luft. Ein menschliches Haar hat bereits einen Durchmesser von ca. 100 Mikrometern (µm), d. h. die Partikel, um die es hier geht, sind winzig. Zum Vergleich: Normale Außenluft in einem städtischen Umfeld enthält bis zu 35.000.000 Partikel mit einer Größe von mehr als 0,5 Mikrometern (µm). In einem Reinraum der ISO-Klasse 3 dürfen sich hingegen maximal 35 Partikel dieser Größe befinden.

ANZUG EMPFEHLUNGEN


DOCH WARUM SIND DIE ANFORDERUNGEN AN REINRÄUME SO HOCH UND WIE WERDEN DIESE STRENGEN GRENZWERTE EINGEHALTEN?

Nach dem Zweiten Weltkrieg beschleunigte sich der technische Fortschritt zunächst rasant, doch bereits nach kurzer Zeit traten ernstzunehmende Probleme auf. Flugzeuge gerieten vom Kurs ab, Computer erlitten Speicherverluste, in den Krankenhäusern häuften sich Infektionen und Verkehrsleitsysteme kamen zum Erliegen, weil Ampeln nicht von Rot auf Grün schalteten. Es stellte sich heraus, dass diese Störungen von Verunreinigungen durch Partikel verursacht wurden, die während der Produktion in technische Ausstattungen und medizinische Geräte eindrangen oder mit verbaut wurden. Je kleiner die verwendeten Geräte wurden, desto schlimmer wurde das Problem. Die ersten Reinräume wurden in den 1960er Jahren gebaut. Dank einer konstanten Luftströmung, die mithilfe so genannter HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air, hocheffiziente Partikelabscheidung) gereinigt wird, gelang es, die Partikelmengen zu reduzieren und effektiv zu kontrollieren. Außerdem wurden zur Einhaltung spezifischer Qualitätsstandards Normen wie der US-Federal Standard 209 ausgearbeitet.

EINEN LEEREN RAUM VOR VERUNREINIGUNGEN ZU SCHÜTZEN IST JEDOCH NICHT DIE GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG.

Problematisch wird es dann, wenn er mit Geräten ausgestattet und von Personen betreten wird, die diese Geräte bedienen sollen. Der Mensch verliert im Ruhezustand pro Minute hunderttausende Körperpartikel – darunter Hautzellen, Mikroorganismen und Haare – und diese Zahl steigt um das Vielfache, wenn er sich bewegt. Dementsprechend muss der menschliche Körper mit Filtern umgeben werden, die verhindern, dass diese Partikel in die Raumluft gelangen.
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FRISTADS KANSAS FERTIGT SEIT 1996 SPEZIALKLEIDUNG FÜR REINRÄUME UND KONTROLLIERTE UMGEBUNGEN.

WARUM WIR AUSSCHLIESSLICH SYNTHETISCHE FASERN VERWENDEN

Die Arbeitsbekleidung für Reinräume darf weder Partikel noch Fasern abgeben. Baumwolle und andere natürliche Materialien werden aus Fasern gesponnen, die nur einen Zentimeter lang sind und sich leicht lösen. Deshalb sind sie ungeeignet. Die Kleidung für Reinräume besteht aus synthetischen Fasern: Polyester-Filamente, d. h. endlose Fasern.

FRISTADS KANSAS' "BOUND SEAM"

Unsere Tunnelnaht (Bound Seam) ist eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Tunnelnaht. Diese Naht ist undurchlässiger, weil der Saum wie eine Haube wirkt. Sie ist robuster, weil doppelte Stichreihen durch alle sechs Stoffschichten gehen. Sie ist sicherer, weil die in den Saum eingewobenen Karbon-Filamente auch nach wiederholten Waschgängen ihre Leitfähigkeit nicht verlieren und eine elektrostatische Aufladung dauerhaft verhindern.